Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen:

Österreichs führender Mehlproduzent

Die Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen sind Österreichs größte Mühlengruppe. Sie beschäftigen 140 Mitarbeiter an den Standorten Schwechat, Rannersdorf, Graz und Salzburg. Jährlich vermahlt die Gruppe 190.000 Tonnen Getreide. Als Vollanbieter beliefert sie Bäcker, Industrie und Lebensmittel-Einzelhandel in Österreich mit ihrem konventionellen und einem Bio-Sortiment von Weizen-, Roggen-, Dinkel- und Durum1) -Mehlen. Die Haushaltsmehle der Vonwiller Gruppe sind unter den Marken Fini’s Feinstes Naturrein, Farina, Eselmehl sowie Küchenperle bekannt.

Unternehmen mit langer Tradition

Die Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen sind stolz auf ihre lange Tradition: Die Geschichte der Vonwiller-Mühle reicht 130 Jahre zurück. Am 6. Juli 1879 unterzeichneten Emil Vonwiller und Oskar Sitting den Vertrag zur Errichtung der Firma „Erste Wiener Walzmühle Vonwiller & Comp.“ am Wiener Handelskai. 1894 wurde das Unternehmen von der Industrie- und Bankengruppe Schoeller & Co übernommen und nach dem Ersten Weltkrieg gemeinsam mit der „Bäckermühle am Schüttel“ sowie der Kellner Mühle in Schwechat in die neu gegründete „Getreide AG“ des Bankhauses Schoeller eingegliedert.
1944 wurde der Hauptbetrieb am Handelskai bei einem Luftangriff völlig zerstört und die Schwechater Mühle schwer beschädigt. Nachdem die Mühle am Handelskai auf Grund geänderter Flächenwidmungsbestimmungen nicht wieder aufgebaut werden durfte, konzentrierte man sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Mühle in Schwechat und brachte sie auf den modernsten Stand der Technik. 2010 wurde die Schwechater Mühle nach ihrem Haupt-Produkt in „Fini’s Feinstes Mühle“ umbenannt.
Die älteste unter den Mühlen der Vonwiller Gruppe ist die Farina-Mühle in Raaba bei Graz: Bereits seit 1771 vermahlt Farina Getreide zu Mehl.

Marken-Mehl-Pionier

Bis zum EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 bestimmte die Agrar-Marktordnung Preise und Liefermengen in der Getreidebranche. Um für die Liberalisierung nach dem Wegfall der Marktordnung gerüstet zu sein, entwickelte Vonwiller 1992 mit „Fini’s Feinstes“ die erste in ganz Österreich angebotene Mehlmarke. Das innovative Konzept war erfolgreich: Bis heute ist Fini’s Feinstes Österreichs führendes Markenmehl und steht für hochqualitative, naturreine Produkte aus ausschließlich österreichischem Qualitätsgetreide.
Die Expansion von Vonwiller begann 1990 mit dem Kauf der Fritschmühle Wels, die zehn Jahre später im Zug einer Marktbereinigung den Betrieb einstellte. Im Jahr 2000 erwarb Vonwiller die Farina-Mühle in Graz Raaba sowie die Mühle Rannersdorf, die später zur Biomühle ausgebaut wurde. Ebenfalls im Jahr 2000 schloss Vonwiller ein Joint Venture mit der Rauchmühle in Salzburg, der führenden Mühle in Westösterreich.
Somit  gehören heute vier Mühlen zu den Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen: Die Fini’s Feinstes Mühle (ehem. Vonwiller-Mühle) in Schwechat, die Rannersdorfer Bio-Mühle, die Farina-Mühle in Raaba bei Graz sowie Fritsch&Rauch in Salzburg.
1995 startete Vonwiller die Expansion ins benachbarte Ausland: Der Beteiligung am Mühlen- und Mischfutter-Unternehmen HungaroMill folgte im Jahr 2001 die Übernahme von PannonGabona. Die beiden ungarischen Unternehmen wurden zur PannonMill verschmolzen. 2005 erfolgte mit dem Erwerb der Unimills-Gruppe der Einstieg in den tschechischen Markt.

Österreichisches Herzstück der LLI Euromills

Die Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen sind das österreichische Herzstück der LLI Euromills, der Mühlenholding der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI), die ihrerseits mehrheitlich der Raiffeisen Holding NÖ-Wien reg. Gen.m.b.H. gehört.