Definition: Die Asche ist definiert als diejenige Menge an Mineralstoffen, die bei der Anwendung des beschriebenen Verfahrens als unverbrennbarer Rückstand der Untersuchungssubstanz verbleibt.
Prinzip: Das Veraschen erfolgt durch einwiegen der Untersuchungssubstenz in Veraschungsschälchen und anschließendem Einstellen dieser Schälchen in einen Muffelofen bei 900°C und ist beendet, sobald der Glührückstand in erkaltetem Zustand praktisch weiß aussieht. Die Angabe der Menge der Asche erfolgt auf die Trockensubstanz bezogen.
Apparatur: Präzisionswaage (Empfindlichkeit 0.1 mg), elektrisch beheizter Muffelofen von 900°C (±10°C), Veraschungsschalen aus Goldplatin, Exsiccator, Asbestzementplatte
Genauigkeit der Bestimmung:
Wiederholbarkeit r: 0.0292 (bei einem Mittelwert von 0.725g / 100g)
Reproduzierbarkeit R: 0.0397